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Nach 151 Jahren zurück in Gerstruben

Ein Oberstdorfer Mädchen kehrt nach 151 Jahren in ihre alte Heimat Gerstruben zurück. Dieses schöne Portrait zeigt Theresia Huber geb. 19.10.1846 in Gerstruben, gemalt am 9.9.1863 vom Kunstmaler Edward Young (1823-1882).

Ihr Vater Johannes Huber von Gerstruben wurde seinerzeit "Lukase Hannes" genannt. Ihr Bruder Jakob Huber geb, 1848 erbte das schöne Anwesen in Gerstruben zählte zu den begütersten Bauern im kleinen Dorf. Die Oberstdorfer nannten Ihn "Lukase-Jakob". Sein Haus ist heute ein kleines, aber feines Museum und wird nach ihm "Jakobehüs" genannt.

Das Aquarell tauchte vor einiger Zeit in einem Antiquariat in Wien auf wo es von uns entdeckt wurde. Der Oberstdorfer Unternehmer Pius Geiger sen. erfuhr davon und kaufte es ohne wenn und aber. Er schenkte es den heutigen Hausbesitzern, den Oberstdorfer Rechtlern für ihr "Jakobehüs".

So kommt nun dieses Bild nach 151 Jahren wieder dahin zurück, wo es einmal an der Wand gehangen hat. Vielen Dank von allen Oberstdorfer Heimatfreunden, besonders vom Entdecker Peter Traskalik und Leo Huber von Oberstdorf.

Hinweis: Das Bild wird derzeit vorbereitet und wird in Kürze im Jakobehüs zu sehen sein.

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